Volker Breust

Volker Breust 1968 in Lippstadt geboren und in Gehrden die Grundschule besucht. Viel geturnt im SV Gehrden und später auch beim TKH im Bundesleistungszentrum in Hannover. Umzug nach Bredenbeck am Deister. Lust zum Basteln in der bestens ausgestatteten väterlichen Kellerwerkstatt. Auf der kleinen Drehbank habe ich MDF in Unmengen von Staub verwandelt. Später hat der Surfboardbau nicht weniger Dreck und Unmut der Eltern verursacht. Abitur am Matthias Claudius Gymnasium.

Ich habe den Schulbus gehasst und bin oft mit dem Rennrad 11 km in die Schule gefahren. Da durfte natürlich nichts Unnötiges dran sein. So fuhr ich unbeleuchtet durch die Dunkelheit, die entladenen Akkuleuchten steckten im Rucksack. Selbstredend habe ich lieber am Rücken geschwitzt, als mein Rad mit einem Gepäckträger zu verschandeln. Meine erste Erfindung entstand aus diesem Misstand: das abnehmbare Dynamofahrradlicht (der Prototypenbau war mit weniger Dreck verbunden) Die IHK in Hannover fand die Idee immerhin so gut, das die Anmeldung des Gebrauchsmusters bezahlt wurde.

J80 WM auf der Pike Während meines Zivildienstes in der Operationsabteilung des Robert Koch Krankenhauses begann ich im aufkommenden Boom der Halogenlampen, Steh- und Wandleuchten aus Naturstein, Edelstahl und Glas zu bauen. Die Drehstähle und Bohrer unterlagen unerhört hohem Verschleiß. Während eines Praktikums bei Solo Möbel durfte ich mein Kunsthandwerk mit auf die Möbelmesse nach Köln nehmen. Einige Fans haben Leuchten bestellt und ich freute mich über die Einkünfte. Gerne erinnere ich mich an ausgelassene Abendessen mit Herbert Ludwikoswki und Sabine Hemprich (auf der Messe in Frankfurt war auch der aufstrebende Tobias Grau dabei). Mein Wunsch Industriedesign zu studieren war gereift und ich war sehr froh über die bestandene Aufnahmeprüfung in Kiel. Kiel war als Studienort für mich erste Wahl. Die Leidenschaft für Wasser hat mich getrieben.

Zum Ende des Studiums habe ich meinen Kunden Oberwasser gewonnen für den ich bis heute tätig bin. Der Anstellung bei Ma Design folgte meine fast 10 Jahre dauernde Tätigkeit bei Volkswagen. Heute lebe ich mit meiner Frau und meinen beiden Kindern wieder in meiner Wahlheimat und bin freiberuflich tätig.